Neufundländerclub für Europa - Die Internetplattform rund um den Neufundländer

 

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10 Jahre Rückblick

Argumente und Hintergründe,

die zur Gründung des Vereins "NCE" und des Verbandes "ANCE-EUV" geführt haben!

   

"ANCE-EUV" e.V."
"Association of Newfoundland Cynology of Europe-EUV" e.V. =
Europäischer Verband für Neufundländerzucht und -wasserarbeit

"NCE" e.V. =
"Neufundländerclub für Europa" e.V.
der NCE ist Mitglied im ANCE

Anlass für diese Dokumentation nach so langer Zeit sind Fragen einiger NCE-Mitglieder, denen von Mitgliedern des Deutschen Neufundländerclubs Unwahrheiten in verleumderischer Weise über die Gründung und Führung des NCE überbracht wurden, ja selbst in USA wurden Verleumdungen von Mitgliedern des Vorstands verbreitet.

 

Können solche Personen der Satzung ihres Vereins noch gerecht werden, in der es heißt: Nur Personen mit einwandfreiem Charakter sollten in den Vorstand Eingang finden?

 

Warum verließ 1993 Walter Prost nach 14 Jahren Mitgliedschaft und 12 Jahren Zucht und 10 gesunden Würfen mit 41 Mitgliedern den Deutschen Neufundländerklub? (Kündigungsbestätigung des DNK)

 

Die Mitglieder des NCE und auch alle anderen Neufundländerliebhaber können die wahren Gründe hier nachlesen.
Zum besseren Verständnis gehen wir in das Jahr 1979 zurück. In diesem Jahr kauften wir unseren ersten Neufundländer von Familie Matenar in Königswinter. Gallina "vom Drachenfels" entwickelte sich zu einer vorzüglichen Vertreterin ihrer Rasse, und meine berufliche Ausbildung an der landwirtschaftlichen Hoch-schule in Celle, Bereich Kleintierzucht, und die langjährige Arbeit mit Tieren waren natürlich ein Grund, mit der gesunden Hündin eine Hobbyzucht zu beginnen.

 

Nach 9 Jahren Zucht mit 10 gesunden Würfen ließ mir unsere Firma etwas mehr Freiraum für unser Hobby. Aus der Sicht des erfahrenen Kynologen wurde die Zucht im DNK sehr laienhaft geführt und war reformbe-dürftig. Es gab weder Zuchteignungsbewertungen, Zuchtwertschätzung noch vernünftige Beratung von Züchtern.


Die Ausbildung der Zuchtwarte im DNK/VDH lag in den Händen von absoluten Laien; vielen der Ausbilder und Züchter war der Name Mendel völlig unbekannt und die Zusammenhänge der Vererbung auch. In die-sen Bereichen der Zucht nahm ich mir vor, Abhilfe zu schaffen. Die Landesgruppenleitung NRW im DNK und die Mitglieder waren bereit zur Unterstützung. Positive Signale von verschiedenen Seiten ließen hoffen, dass die Bereiche der Zucht verbessert werden könnten.
Das Amt eines Zuchtwartes wurde mir angetragen. Um Verantwortung zu übernehmen nahm ich dieses Amt dann auch an.

 

Der nächste Schritt war eine Einladung an Dr. Beuing, Arzt an der Uni-Klinik Gießen und Spezialist für Zuchtwertschätzung. Der Vortrag des Herrn Dr. Beuing auf der Züchterversammlung wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Meine Anträge auf Einführung der Zuchtwertschätzung, Zuchtbeurteilung der Hunde sowie die Einführung von Gesundheitszeugnissen für jeden verkauften Welpen wurden auf den Ver-sammlungen mehrheitlich abgelehnt! Bessere Zuchtbedingungen und Gesundheitskontrolle waren im DNK nicht erwünscht.

 

Zuchtschauen 1990 und 1991 mit angegliederter Zuchtrüdenschau unter meiner Leitung in Eschweiler/NRW sollten weitere Verbesserungen für die Zucht bringen. Jeder Zuchtrüde wurde detailliert und mit Richterbericht von einem Fachmann auf Video aufgezeichnet. Damit wurde jedem Züchter eine unschätzbare Hilfe bei der Auswahl eines Rüden für seine Hündin an die Hand gegeben.

Kosten für diese Aktion: 4500 DM, die durch den Verkauf des Videos aufgefangen werden sollten. Das Risiko war dem DNK zu hoch: kein Geld für die Verbesserung der Zucht: Das Risiko übernahm ich privat; die Schau wurde mit 125 Meldungen ein voller Erfolg und die Auslagen flossen wieder zurück.

 

Aus welch niederen Beweggründen auch immer missbrauchte eine Gruppierung im DNK die amtierende Pressewartin dazu, die Veranstaltung in übelster Weise in den Schmutz zu ziehen und dies im offiziellen Organ des VDH "Unser Rassehund" zu veröffentlichen.


Da sie selbst nicht vor Ort war, wäre es ihre Pflicht gewesen, Informationen über die Schau bei der Zuchtschauleitung einzuholen und nicht bei Mitgliedern, welche die Veranstaltung boykottierten. Mein Antrag auf Abwahl der Pressewartin auf der folgenden Delegiertenversammlung wurde von den Delegierten, trotz ve-hementen Widerstands des DNK-Vorstands, durchgesetzt. Trotzdem wurde sie erst nach Androhung einer Klage aus dem Vorstand entlassen.

 

Zeitgleich mit diesen Ereignissen fielen 2 ehemalige DNK-Züchter immer wieder negativ auf. Neufundländer, die gar keine waren, wurden verkauft; Ahnetafeln erhielten die Käufer nie! Katastrophale Unterbringung der Hunde, verwurmte Welpen und bissige Neufundländer waren an der Tagesordnung.
Trotz Einschaltung des Gerichts und des Veterinäramts: die Sauerei ging weiter. Meine Anfrage an den Vorstand des DNK, potentielle Welpenkäufer durch Schalten von Anzeigen zu warnen und aufzuklären, wurden abgelehnt. Begründung: zu teuer! Das Wohl und die Gesundheit der Rasse außerhalb des Vereins interessierte den Vorsitzenden Herrn Gewert nicht - aber den Vorstand bei Tagungen in den teuersten Ho-tels unterzubringen, was wesentlich mehr Kosten verursachte, das war in Ordnung!!

 

Der Stammtisch Eschweiler, alles Mitglieder des DNK, beschloss nun zu handeln. Bei unserem nächsten Treffen bat ich die ca. 40 Mitglieder um finanzielle Unterstützung für die Schaltung von Anzeigen in der regionalen Presse mit dem Ziel, Aufklärung über alle Praktiken unseriöser Züchter und Hundehändler zu betreiben; denn diese Wölfe im Schafspelz gibt es in allen Hundeverbänden - den VDH nicht ausgeschlossen. Leider werden sie stillschweigend geduldet, da gerade sie die Kassen der Vereine mit Ihrer Massenproduktion füllen. Unweigerlich geht dabei aber die Gesundheit und das gute Wesen unserer Neufundländer verloren.

Alle Mitglieder vom Stammtisch erklärten sich bereit, die Kosten für eine Anzeige zu übernehmen, um den Umtrieben einer Dietlinde Fromm, ehemaliges Mitglied im DNK, sowie der Familie Wenzel, deren Aufnahme im DNK wir gerade noch verhindern konnten, ein Ende zu setzen.

 

Entsprechende Anzeigen und Plakate für Tierarzt-Praxen wurden fertig gestellt und über die Medien verbreitet. Die Unterzeichnung der Plakate erfolgte mit "Deutscher Neufundländerklub", dessen Mitglieder wir ja waren. Und als Zuchtwart wurde ich als Ansprechpartner mit Telefon genannt.
Es dauerte nicht sehr lange, bis Frau Inge Grouls, Vorstandsmitglied im DNK und Mitglied am Stammtisch Eschweiler, uns mitteilte, dass der übrige Vorstand, an der Spitze Herr Rechtsanwalt Gewert als Vorsitzender, es nicht dulde, als Unterschrift für unsere Aktion den Namen des Klubs zu verwenden.
Obwohl wir in den Anzeigen und Plakaten Werbung sowohl für den DNK als auch für den VDH machten, wurden wir in unserer Arbeit zum Wohl der Neufundländer massiv behindert.
Da ich ein Mensch bin, dem die Gesundheit und das Wesen unsere Neufundländer besonders am Herzen liegt, ließ ich mich von dem Gegenwind natürlich nicht aufhalten. Mein Vorschlag am Stammtisch zur Gründung einer "Initiative für typvolle und gesunde Neufundländer im DNK" wurde einstimmig angenommen und so wurden dann auch unsere Aktionen unterschrieben. Obwohl wir jetzt immer noch Werbung für unseren Verein und den VDH machten, kam was da kommen musste: eine Abmahnung des 1. Vorsitzenden des DNK.
Unter Androhung von Konsequenzen wurde uns verboten, unsere Aktionen mit "Initiative für typvolle und gesunde Neufundländer" zu unterschreiben. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Ich tat dem Vorsitzenden meine Meinung schriftlich kund und kündigte auch gleich meine Mitgliedschaft im Verein. Mit mir verließen noch 41 Mitglieder den DNK, um unseren jetzigen Verein NCE und den Verband ANCE-EUV, europäischer Verband für Neufundländerzucht und -wasserarbeit, zu gründen.
Der einzige Verband nur für Neufundländer, zugelassen für ganz Europa!
Alle Vereine, Züchter und Hundebesitzer die nicht den EURO, sondern den Neufundländer lieben, sind in unseren Reihen jederzeit willkommen. Es ist viel passiert in den 10 Jahren.
Der DNK hat wahrscheinlich unter diesem Druck nicht hinter dem ANCE-EUV zurück stehen wollen: alles das, was ich damals gefordert habe zum Wohle unserer Neufundländer, wurde langsam eingeführt.


Walter Prost
Hauptzuchtwart im NCE


Das Anschreiben des VND! Registrierung von Neufundländern aus dem ANCE-Europäischer Verband für Neufundländerzucht und Wasserarbeit. Auf Druck des Bundeskartellamtes hat der VND der Registrierung aller Neufundländer mit ANCE Ahnentafeln zugestimmt. Den Ablauf entnehmen sie dem Schreiben des VND.

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Den gesamten Schriftwechsel mit dem VDH können Sie hier einsehen...

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