Neufundländerclub für Europa - Die Internetplattform rund um den Neufundländer

| Themenbereich | Start | Zuchtbuchstelle | Zuchtformulare | Züchter | Deckmeldung | Wurfmeldung |

Zuchtrüden | Zuchthündinnen | Rassestandard | Sitemap |


 

der Rassestandard des Neufundländers:

 


 

"Der ANCE/NCE züchtet nach dem Neufundländer Standard (NCA)-Newfoundland Club of Amerika vom Mai 1990"

   

 

Allgemeine Erscheinung:

Wesen:

Kopf:

Augen:

Ohren:

Hals:

Vorderhand:

Rumpf:

Hinterhand:

Knochen und Läufe:

Pfoten:

Rute:

Behaarung:

Farbe:

Größe und Gewicht:

 

 


 
 

Allgemeine Erscheinung:

Der Neufundländer soll den Eindruck eines großen, starken, dabei behenden und intelligenten Hundes hervorrufen, der sich leicht und fördernd auf seinen Läufen bewegt. Eine leichte seitliche Schwingung des
Rumpfes im Gang ist nicht zu verwerfen.

 


 
 

Wesen:

Er ist ein großer Zug- und Wasserhund, mit natürlichem Lebensrettungsinstinkt, treuer Begleiter, besonders gutmütig.

 


 

 

Kopf:

Der Kopf soll breit und massig, das Hinterhauptbein gut entwickelt sein. Es sei ein deutlicher Stirnabsatz vorhanden, doch soll dieser nicht durch eine so scharf ausgeprägte Einbiegung - Stop - wie beim St.
Bernhards-Hund hervorgerufen werden. Die Profillinie soll vom Nasenrücken über die Stirn zum Oberkopf nicht senkrecht, sondern etwas schräg aufsteigen. Der obere Augenhöhlenrand zeigt keine so starke seitliche Ausladung wie beim St. Bernhards - Hund. Von vorne gesehen bildet der Umriss der oberen Schädelpartie eine kräftige, oben leicht abgeflachte Bogenlinie. Der Nasenrücken ist entweder gerade oder zeigt eine leicht gestreckte Ausbiegung nach oben.
Die Schnauze soll kurz, auch seitlich nicht zu scharf abgesetzt, allmählich zulaufend, aber nicht zu spitz sein. Sie soll in geschlossenem Zustand ebenso lang sein, wie sie vor den Augen tief ist. Die Lefzen müssen eher trocken als zu schwer sein. Die sehr kräftigen Zähne müssen richtig übereinander beißen (Scherengebiß). Die Kopfhaut darf keine Falten bilden. Die Behaarung der Schnauze ist kurz und fein.

 


 

 

Augen:

Ruhiger, aufmerksamer Blick mit gutmütigem Ausdruck. Lidspalte nicht zu weit, mandelförmig geschnitten. Das Weiße des Augapfels bei geradem Blick nur sehr wenig oder gar nicht bemerkbar. Die Lidbindehaut  soll nicht sichtbar sein. Farbe: Braun, am besten dunkelbraun. Helle Farben (schwefel oder grau-gelb) sind fehlerhaft. Die Augen sollen tief und weit auseinander liegen.

 


 

 

Ohren:

Kleiner und dreieckiger als der Behang eines Pointers oder Setters, hoch am Oberkopf angesetzt, an den Kopfseiten glatt anliegend, mit feiner kurzer Behaarung im unteren Teil, lange Haarfransen nur am hinteren Teil der Behangwurzel.

 


 

 

Hals:

Der Hals steigt muskulös und breitnackig aus der Schulter-Brustpartie gegen den Kopf an. Sein Querschnitt soll nicht ganz rund, sondern eiförmig sein, bei symmetrischem Bau beträgt seine Länge vom Hinterhauptbein bis zum Widerrist ungefähr 3/4 der Kopflänge vom Hinterhauptbein bis zur Nasenspitze gemessen.

 


 

 

Vorderhand:

Starke, von der Schultergegend kommende Muskelmassen umlagern den kräftigen, verhältnismäßig langen, typisch für den Neufundländer, Oberarmknochen, dem sich unter guter Winkelung die mächtigen
Knochen des vollkommen geraden und ebenfalls muskelstarken Laufes anschließen. Die Ellenbogen liegen dem tiefsten Teil des Brustkorbes gut an, stehen ziemlich tief und sind genau rückwärts gerichtet. Der ganze Lauf ist bis zur Pfote dicht befedert.

 


 
 

Rumpf:

Der Rumpf soll vom Widerrist bis zum Rutenansatz ungefähr doppelte Kopflänge haben. Der Rücken ist gerade, von den Schultern bis zur Kruppe sehr breit und kräftig. Zwischen sehr muskulösen Schultern
sei die Brust tief und breit bei entsprechender kräftiger Rippenwölbung des Brustkorbes.
Der Bauch ist nur wenig aufgezogen. Zwischen ihm und der muskulösen Lendenpartie soll eine flache Vertiefung der Flankengegend deutlich sichtbar sein. Die Kruppe ist breit, durch starke Muskelpolster
seitlich abgerundet. Schwacher Rücken, Senkrücken, schlaffe Lendengegend und zu kurze letzte Rippen mit starkem Aufgezogensein des Bauches sind Fehler. Die Behaarung der Brust und Schultergegend sei
besonders reichlich.

 


 
 

Hinterhand:

Die ganze Hinterhand soll kräftig sein. Die Hinterläufe müssen frei bewegt werden, sie sollen starke Knochen haben, die von kräftigen Muskeln überlagert werden, so daß  besonders die Oberschenkelpartie breit entwickelt ist. Die Hinterläufe sollen reich befedert sein. Kuhhässige Stellung, ebenso Mangel an Winkelung, sind Fehler. Afterklauen sind verwerflich und sollen möglichst bald nach der Geburt entfernt werden.

 


 

 

Knochen und Läufe:
Sie sollen durchaus massig sein und zur Gesamtfigur übereinstimmend passen.

 


 
 

Pfoten:
Sie sollen groß, breit und gut geformt sein. Gespreizte und nach außen gedrehte Pfoten sind verwerflich. Die Zehen sollen durch starke Häute bis ziemlich weit zur Zehenspitze verbunden sein.

 


 
 

Rute:
Sie soll stark und von mäßiger Länge sein, sehr dicht und buschig behaart, aber nicht fahnenförmig. Wenn der Hund still steht und nicht erregt ist, soll der die Rute abwärts hängend, eventuell am Ende ein wenig gebogen halten. In Bewegung soll sie gerade ausgestreckt, mit einer kleinen Biegung der
Spitze nach oben getragen werden. Ruten mit einer Verbiegung oder über dem Rücken geringelt getragen, sind verwerflich.

 


 
 

Behaarung:
Die Behaarung soll, mit Ausnahme des Kopfes, lang, schlicht und dicht sein, sich hart, fast grob und fettig anfühlen. Durch diese Beschaffenheit und durch das dichte Unterhaar, wird selbst bei längerem
Aufenthalt im Wasser dem letzteren erschwert, bis auf die Haut einzudringen. Das Haar soll, gegen den Strich gebürstet, von selbst wieder in seine richtige Lage zurückfallen. Über dem Rücken meistens
gescheitelt.

 


 
 

Farbe:
Erlaubte Farben sind schwarz, braun, schwarzweiß und grau. Bei den schwarzen und brauen sind kleine symmetrische weiße Abzeichen an Brust, Zehen und Rutenspitze nicht zu beanstanden. Bei den Schwarzweißen ist die Grundfarbe ein klares Weiß, mit zerrissenen schwarzen Platten auf der Rumpfund
Kruppenpartie. Der Hals, die Vorbrust, der Bauch, die Läufe und die Rute müssen weiß sein. Der Kopf ist schwarz. Als Zuchtfestigung gilt eine weiße Schnauzenpartie mit einer weißen,
symmetrischen, nicht zu breiten durchgezogenen weißen Blässe. Rußflecken im weißen Grund sind keine Fehler, sollen jedoch herausgezüchtet werden.

 


 
 

Größe und Gewicht:
Die Schulterhöhe der Neufundländer schwankt bei den Rüden zwischen 68 cm und 75 cm, Gewicht 64 kg bis 69 kg und bei Hündinnen zwischen 62 cm und 70 cm, Gewicht 50 kg bis 54 kg.

 

   

 

Die Internetplattform rund um den Neufundländer

© by N.C.E.e.V.  2010 - beste Auflösung bei 1024/768 - Infos unter:(02472) 2737

  Sitemap - Index